Im Rahmen der Neugestaltung des Forschungsschwerpunktes Primärmetallurgie ist ein großer Schritt getan. Im Juni wurde ein weltweit einzigartiges Wirbelschicht-Versuchsaggregat im Technikum des Lehrstuhles in Betrieb genommen. Ziel ist einerseits die Erforschung des Reduktionsverhaltens von Feinerzen im Fluidatbett, andererseits die Prozessoptimierung von Wirbelschicht-basierenden Technologien zur Eisen- und Stahlerzeugung.
Das Aggregat war bereits zwischen 1996 und 2005 zur Entwicklung der wirbelschicht-basierenden Technologien FIOR® und FINMET® bei der voestalpine Stahl Linz bzw. VAI (voestalpine Industrieanlagenbau) im Einsatz. Im Rahmen der Weiterentwicklung dieser Verfahren zur FINEX® -Technologie (Siemens VAI) ist es nun notwendig geworden, die Prozesse zu hinterleuchten, um in naher Zukunft ein konkurrenzfähiges Produkt zum Hochofen zu etablieren. Weiters sollen verschiedenste Feinerze aus aller Welt auf ihr Verhalten im Prozess hin untersucht werden. Seit Juli 2009 wurde das Aggregat von der Forschungsabteilung B1T der voestalpine Stahl Linz - in Zusammenarbeit mit Siemens VAI und dem Lehrstuhl für Metallurgie - komplett neu aufgebaut und automatisiert. Nach Überstellung an unser Technikum und lediglich dreiwöchiger Aufbauarbeit konnte am 10. Juni 2010 die Anlage erfolgreich in Betrieb genommen werden.
Bei der anschließenden Inbetriebnahmefeier wurde nach Ansprachen von Prof. Johannes Schenk und Ing. Kurt Schiefer (voestalpine) die Anlage an DI Michael Skorianz übergeben, der diese von nun an im Rahmen seiner Dissertation betreuen wird. Dieser überreichte den Ingenieuren der voestalpine als Dankeschön eine Heilige Barbara für die herausragende und professionelle Zusammenarbeit. Bei Bier und Gegrilltem konnten sich die Anwesenden über das neue Aggregat informieren und sich davon überzeugen. Gefeiert wurde nach hüttenmännischer Manier bis in die Morgenstunden.
Gedankt sei hier nochmals herzlichst unseren Industriepartnern:


Am Freitag, den 21.05.2010 fand an der HTL Waidhofen/Ybbs der 4. HTL-WING-Werkstofftag statt. Von Seiten der Montanuniversität waren Ao.Univ.-Prof. Dr. Helmut Antrekowitsch, Univ.-Prof. DI Dr. mont. Clemens Holzer und DI Susanne Michelic in Waidhofen/Ybbs zu Gast. Nach einer allgemeinen Vorstellung der Montanuniversität gaben die Vortragenden Einblicke in die Studienrichtungen Metallurgie und Kunststofftechnik sowie in aktuelle Forschungsprojekte auf den Gebieten Nichteisenmetalle, Kunststoffe und Stahl.
Am 17. Mai 2010 im Rahmen des Asmet Forums für Metallurgie und Werkstofftechnik 2010, haben beim Posterwettbewerb Dipl.-Ing. Gregor Arth den 1. Platz, Martin Wöls den 2. Platz belegt. Der Lehrstuhl für Metallurgie gratuliert für erbrachte Leistungen.
Das von ihm gestiftet Präsentationssystem ist im zweiten Stock des Metallurgiegebäudes zu besichtigen und bieten neben aktuellen Informationen über den Lehrstuhl auch Informationsmaterial über das „Studium Metallurgie“ an.
In diesem Jahr widmete sich die „MEFORM“ dem Schwerpunkt 80 Jahre Walzwerks- und Werkstofftechnologie in Freiberg.
Vorgetragen wurden interessante Vorträge im Bereich Walzwerks- und Werkstofftechnologie von Kollegen aus Deutschland, Österreich, Schweden, Italien, Russland, Polen, Luxemburg, Kanada und Kasachstan. Außerdem wurden wir eingeladen die Versuchsapparaturen am Institut für Metallformung in Freiberg kennenzulernen, insbesondere die Gießwalzanlage für Magnesium.
Am 5. März unternahmen trotz Schneesturm und tiefsten Winter 13 tapfere MetallurgenInnen einen Schiausflug nach Zauchensee. Nach dem Schifahren folgte ein lustiges Apres’Schi und es wurden schon Pläne für den Schiausflug 2011 „geschmiedet“.
Wir gratulieren dem frischgebackenen Dr.mont. Sebastian Michelic zum bestandenen Rigorosum.
Im Rahmen des FIT-Programms besuchte am 9. Februar eine Gruppe interessierter Schülerinnen den Lehrstuhl, um sich über das Metallurgiestudium zu informieren. Susanne Michelic gab einen Einblick in die Welt der Metalle sowie den Arbeitsalltag einer Metallurgin. Tamara Sailer stellte das Berufsbild einer Werkstofftechnikerin vor. Denise Loder berichtete über das Studentenleben in Leoben. Denn Abschluss bildete ein Besuch des Technikums unseres Lehrstuhls.
Am Freitag, den 5. Februar 2010 fand am Lehrstuhl ein internes Seminar zum Thema "automatisierte REM/EDX Analyse" statt. Sowohl wissenschaftliche als auch studentische Mitarbeiter nützten die Gelegenheit, um sich näher mit der Methode und den Hintergründen vertraut zu machen. Das Seminar wurde von Bernd Lederhaas und Susanne Michelic gestaltet und förderte vor allem auch den Erfahrungsaustausch auf diesem Themengebiet.
Zwischen 8. September und 15. Dezember 2009 absolvierte Michael Riedler sein Auslandspraktikum am Continuous Casting Consortium an der Universität Urbana Champaign (Illinois, USA). Das Continuous Casting Consortium hat sich auf Simulationen im Bereich des Stranggusse spezialisiert und simulierte für den Lehrstuhl für Metallurgie einige experimentelle Versuche. In Urbana Champaign befasst sich Michael Riedler mit der Simulation von auftretenden thermischen Spannungen eines erstarrenden Stabes und erhielt somit einen tiefen Einblick in die FEM Simulation durch Abaqus.
Am 26. Jänner fand im Zuge der Lehrveranstaltung "Prozessgestaltung und -verbesserung" eine Exkursion zur voestalpine nach Donawitz statt. In dieser Lehrveranstaltung werden den Logistikstudierenden die wesentlichen Prozesse und Stoffflüsse der Eisen- und Stahlerzeugung näher gebracht. Als Ergänzung zur Vorlesung konnte der Lehrstuhl in diesem Jahr eine Exkursion nach Donawitz anbieten. Vor Ort wurden wir von Dr. Sormann begrüßt und mit einem interessanten, einführenden Vortrag über das Werk Donawitz und einigen logistischen Details empfangen. Wir bedanken uns herzlich bei Hr. Dr. Sormann und den beiden Führern Hr. Marek und Hr. Hammer für die gelungene Exkursion!
Im Rahmen des Infotages der Montanuniversität besuchten am 22.01.2010 interessierte Schülerinnen und Schüler den Lehrstuhl für Metallurgie. Neben einer Präsentation über das Studium und die Fachbereiche der Metallurgie stand auch ein Besuch des Technikums auf dem Programm.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Herstellungswege ausgewählter Produktgruppen" besuchten am 20. Jänner 2010 rund 10 Studenten sowie wissenschaftliche MitarbeiterInnen die voestalpine Bahnsysteme in Donawitz. Nach einem Einführungsvortrag über das Unternehmen, deren Produkte und Herstellungswege konnten die Stundenden das gesamte Schienenwalzwerk, ausgehend vom Vormaterial bis zur Endkontrolle des fertigen Produkts besichtigen.Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Moitzi sowie allen Führern und Vortragenden für die sehr interessante Exkursion.
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Im Rahmen ihres Projektes im letzten Sommer mit dem Titel: Touching Metallurgy, Unterprojekt „Dip coating“ hat Katrin ein Konzept für einen Versuchsstand zur experimentellen Simulation des Tauchbeschichtens von Metallen erstellt. Der Bericht wurde nunmehr ausgezeichnet, die Preisübergabe erfolgt durch Frau BM Bures am 22.1.2010 in Wien. Von den 850 Praktikanten wurden 20 prämiert.
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Am 15.1.2010 wurden wir wie jedes Jahr vom Maturajahrgang des Metallurgiezweigs an der HTL Leoben besucht. Einer interessierten Gruppe unter Führung von Dr. Bäck und Frau Dipl.-Ing Krobath wurden in Theorie und Praxis die Arbeitsschwerpunkte am Lehrstuhl für Metallurgie vorgestellt